From: "Ulrich Wolf" <ulrich_wolf@gmx.de>
Date: Wed, 14 May 2003 19:41:29 +0200
Subject: Re: Ask a librarian...
Message-ID: <004501c31a40$10978360$2b4aecd9@rechner1>
Wie wär's mit
Frag-die-Bücherauskunft
Ulrich Wolf
Der Geist in der Suchmaschine
http://www.polarluft.de/
From: "Ulrich Wolf" <ulrich_wolf@gmx.de>
Date: Wed, 14 May 2003 19:12:01 +0200
Subject: Re: Ein einziges Eingabefeld: Praxis
Message-ID: <000201c31a3c$0ce99360$2b4aecd9@rechner1>
Eine Suchmaschine, die Bibliotheksbestände durchsuchbar macht, ist zwar
sinnvoll, wird aber die meisten Internetbenutzer nicht zufrieden stellen.
Wer im Web surft, will die Information sofort, umfassend, leicht
verständlich, möglichst mit einem Klick auszudrucken. Ein Verweis auf einen
Buchtitel und die dazu gehörende Bibliotheks-Datenbank mit
Fernleihmöglichkeit wird bei der großen Mehrheit der Surfer bestimmt nur auf
Desinteresse stoßen.
Ich sehe mich schon durch hunderte von Google-Treffern mit HBZ-Büchern
durcharbeiten, um eine einzige Webseite mit einer Inhaltsangabe zu Harry
Potter zu finden. Die Diskussion über Doorwaypages, mit denen
Datenbank-Inhalte in die Suchmaschinen gepusht werden sollen, kannte ich
bisher nur aus Suchmaschinen-Spammer-Foren wie suchmaschinentricks.de
Dass Amazon die beste Möglichkeit im Web bietet, sich zu einem Stichwort die
geeignetsten Bücher auszusuchen, darauf hat schon ein Listen-Teilnehmer
hingewiesen. Der Web-savvy-Benutzer sucht sich also bei Amazon den zu seinen
Interessen passenden Schmöker heraus und begibt sich in die nächste
Bibliothek, um sich dort auf die Warteliste für das Buch setzen zu lassen.
Irgendwann liegt dann die Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Oder hat
eine/r der Listen-Leser/innen schon einmal im OPAC ein Buch für seine
Freizeitlektüre gesucht?
Eine der Schwachstellen beim OPAC ist, dass der Benutzer zu wenig über den
eigentlichen Inhalt des gefundenen Buches erfährt. Der Erfolg von
Suchmaschinen beruht doch unter anderem darauf, dass man bei der Suche mit
einem Klick selbst herausfinden kann, ob der Fund etwas taugt. Ein
OPAC-Ergebnis führt den Benutzer im günstigsten Fall zu der Regalstelle, wo
er dann das gesuchte Buch findet (wenn es nicht gerade ausgeliehen ist).
Dann sieht er es sich genauer an und entscheidet, ob es den Ansprüchen
entspricht. Mit anderen Worten, ziemlich viel Aufwand, der in den seltensten
Fällen zum gewünschten Ergebnis führt.
Mein persönliches Fazit: OPAC ist ein Spezialwerkzeug für gut ausgebildete
Fachleute, die es regelmäßig benutzen, aber abschreckend für
Normal-Bibliotheksbesucher. Dabei darf man nicht vergessen, dass
Bibliotheksbesucher schon eine erlesene Minderheit unter der
Gesamtbevölkerung sind.
Ulrich Wolf,
Aschaffenburg
Der Geist in der Suchmaschine
http://www.polarluft.de/
From: Edlef Stabenau <edlef@stabenau.de>
Date: Wed, 14 May 2003 18:57:43 +0200
Subject: Ask a librarian...
Message-ID: <43709528.20030514185743@stabenau.de>
...so wird ja in den englischsprachigen Ländern der Auskunftsdienst
(u.a.) per E-Mail oder Chat genannt. Ich finde diese Bezeichnung recht
griffig, aber die KollegInnen dort sind noch nicht ganz zufrieden mit
dem Begriff. In Dig_Ref lief Anfang April eine Diskussion über
Alternativen, die vorgeschlagenen Bezeichnungen sind teilweise recht
amüsant. Die Liste findet sich hier [1]. Auch "AskHole" ist vertreten
(The void left when VR goes down), "PainInTheAsk" ist natürlich auch
recht gelungen . Bei uns heisst der Dienst Chat-Service, was aber
nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.. oder?
Wer eine gelungene adäquate deutsche und kurze Übersetzung (die mir
gefällt 8-)) für diesen Dienst "AskALibrarian" in netbib [2] im Kommentar
hinterlässt oder natuerlich hier in der Liste, bekommt als Belohnung
eine E-Mail-Adresse wunschname@bibliothekar.de (wenn er/sie will),
POP, Webmail oder Weiterleitung ist moeglich.
[1] http://vrd.org/Dig_Ref/vrs_names.shtml
[2] http://log.netbib.de/archives?p=78594528
Schoenen Gruss
Edlef Stabenau
http://log.netbib.de
From: "klaus.graf" <klaus.graf@geschichte.uni-freiburg.de>
Date: Wed, 14 May 2003 17:46:26 +0200
Subject: Re: Virtuelles Buecherregal NRW [Re: Ein einziges Eingabefeld:
Message-ID: <3EC264D2.8526776C@geschichte.uni-freiburg.de>
"Christian Heinisch, IB" schrieb:
> Meine Grundeinstellung, dass es sich beim Bücherregal um ethisch korrektes
> Spamdexing handelt (mit Spam in Sinne von "Frühstücksfleisch" bzw. "Content
> verhackstücken"), und es uns einen Ausblick gibt, wie die
> Suchmaschinenindexe in der Zukunft milliardenfach mit Doorway-Pages, die zu
> invisible Content hinführen, gefüllt werden, bleibt unverändert.
Ich sehe das weniger gelassen, was die ethische Correctness angeht.
Solange es keine wirksamen Moeglichkeiten gibt, in Suchmaschinen
bibliographische Daten (OPAC-Inhalte, Neuerwerbungslisten,
[Landes-]Bibliographien etc.) oder Buchwerbung (Amazon-Spam etc.) von
anderen gewuenschten Treffern zu trennen, halte ich die Einspeisung von
OPAC-Daten in Suchmaschinen fuer eine gigantische Muellererzeugung.
Klaus Graf
From: "klaus.graf" <klaus.graf@geschichte.uni-freiburg.de>
Date: Wed, 14 May 2003 17:37:55 +0200
Subject: Re: Ein einziges Eingabefeld
Message-ID: <3EC262D3.C3D86C07@geschichte.uni-freiburg.de>
Bei meiner heutigen Uebung Internet fuer Historiker habe ich die acht
TeilnehmerInnen (Freiburger StudentInnen) gefragt, was ihnen besser
gefaellt: die einzeilige Suche auf der Startseite von Bielefeld oder die
mehrzeilige Suchmoeglichkeit des lokalen OPACs der UB Freiburg. Triumph
der Gewoehnung: unisono beteuerten alle, unbeeinflusst von mir, sie
wuerden Freiburg bevorzugen. Kompakt muesse nicht besser bedeuten,
erklaerte ein Teilnehmer.
Alles andere als eine repraesentative Umfrage, aber doch bemerkenswert,
wie ich finde.
Klaus Graf
From: "Evelinde Hutzler" <evelinde.hutzler@bibliothek.uni-regensburg.de>
Date: Wed, 14 May 2003 16:48:50 +0200
Subject: Pressemitteilung: Library of Congress ist EZB beigetreten
Message-Id: <sec27381.011@gw.ngate.uni-regensburg.de>
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Library of Congress ist vor kurzem Mitglied der Elektronischen
Zeitschriftenbibliothek geworden.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dieser
Pressemitteilung:
Library of Congress und Universitätsbibliothek Regensburg beschließen
Kooperation
Weltgrößte Bibliothek in USA tritt der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek
bei
Vor fünf Jahren als neuer Service für die Nutzung elektronischer
Fachzeitschriften in der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt, hat
sich die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) im Bereich von
Wissenschaft und Forschung rasch verbreitet. Inzwischen setzen diesen Dienst
mehr als 200 wissenschaftliche Bibliotheken und Forschungseinrichtungen in
Deutschland und vermehrt auch in Europa ein. Nun ist mit der Library of
Congress die führende Bibliothek der USA und zugleich die größte Bibliothek
der Welt als neues Mitglied dazu gekommen. Damit hat die Elektronische
Zeitschriftenbibliothek einen international starken Partner gewonnen.
Aufmerksam geworden auf den beeindruckenden Umfang und die Qualität der
Sammlung sowie die nutzerfreundliche Präsentation der über 14.000
elektronischen Zeitschriften, wollte die Library of Congress mehr über diesen
innovativen Bibliotheksservice erfahren. Besonders angetan waren deren
Vertreter von der arbeitsteiligen Organisation der EZB. Die wissenschaftlichen
Volltextzeitschriften werden nämlich kooperativ von allen Mitgliedern in einer
zentral in Regensburg geführten Datenbank gesammelt. Die für die Nutzung
notwendigen Daten werden gemeinsam gepflegt. Nur durch die Zusammenarbeit der
vielen Partner kann die hohe Aktualität und Qualität des Datenbestandes auch
langfristig gesichert werden. Die für den Betrieb erforderliche
technisch-organisatorische Infrastruktur hat die Universitätsbibliothek
Regensburg aufgebaut. Dank der Förderung durch die Deutsche
Forschungsgemeinschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung
kann sie den Dienst laufend an neue Anforderungen anpassen und
weiterentwickeln.
Die Library of Congress lud die Universitätsbibliothek Regensburg im Januar
dieses Jahres nach Washington ein, um die Elektronische
Zeitschriftenbibliothek vor Ort zu demonstrieren und Möglichkeiten der
Kooperation zu verhandeln. Im April hat sich die Library of Congress dann
entschieden, die Chancen der kooperativen Organisation dieses Dienstes zu
nutzen und an der gemeinsamen Arbeit teilzuhaben. Es wird ein gegenseitiger
Datenaustausch eingeführt, der für beide Seiten erhebliche Vorteile bringt.
Die Library of Congress kann ihren Nutzern verbesserten und umfangreicheren
Zugang zu elektronischen Zeitschriften bieten und zugleich die EZB um eine
erhebliche Anzahl von Titeln bereichern. Durch die neue Partnerschaft ist eine
aussichtsreiche Chance gegeben, die EZB über Europa hinaus international als
weltweit größte Sammlung wissenschaftlicher Online-Zeitschriften zu
etablieren. Das dürfte sich positiv auf die heute schon intensive Nutzung - im
letzten Jahr konnten 6,4 Mio. Titelanfragen gezählt werden - auswirken.
Darüber hinaus haben die Library of Congress und die Universitätsbibliothek
Regensburg als Vertreterin der EZB auch andere Bereiche der Zusammenarbeit
vereinbart. Ein Schwerpunkt der Kooperation liegt darin, gemeinsam
internationale Standards für die Erschließung dieser neuen Publikationsform
und technische Verfahren für einen effizienten automatisierten Datenaustausch
zu entwickeln. Angestrebt ist auch der gegenseitige Transfer von Know how bei
der Erwerbung bzw. Lizenzierung von elektronischen Zeitschriften. Der Anfang
einer vielversprechenden internationalen Partnerschaft ist gemacht.
URL der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek:
http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/ezeit/
Ansprechpartnerin:
Dr. Evelinde Hutzler
Universitätsbibliothek Regensburg
Tel: 0941/943-4411
e-mail: evelinde.hutzler@bibliothek.uni-regensburg.de
-------------- Ende der Pressemitteilung
-----------------------------------------
Mit freundlichen Gruessen
E. Hutzler
---------------------------------------------------------
Dr. Evelinde Hutzler
Universitaetsbibliothek Regensburg
Tel: 0941/943-4411
Fax: 0941/943-3285
e-mail: evelinde.hutzler@bibliothek.uni-regensburg.de
From: Jeannette Pringal <j.pringal@smb.spk-berlin.de>
Date: Wed, 14 May 2003 16:38:37 +0200
Subject: =?windows-1252?Q?Stellenausschreibung_bei_den_Staatl=2E_?=
Message-ID: <3EC254ED.70503@smb.spk-berlin.de>
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich möchte Sie auf folgende Stellenausschreibung hinweisen.
Mit freundlichen Grüßen
Jeannette Pringal
STIFTUNG PREUSSISCHER KULTURBESITZ, DER PRÄSIDENT
Bei den Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, ist in
der Kunstbibliothek ab sofort die
Stelle einer/eines
Bibliotheksoberrätin/ Bibliotheksoberrates
Bes.-Gr.: A 14 BBesO
Kennziffer: KB 3-2003
zu besetzen.
Aufgabengebiet: Wissenschaftlicher Fachreferent in der
Bibliotheksabteilung der Kunstbibliothek,
insbesondere in der bibliothekarischen Sacherschließung; Referatsleitung der
Bibliothek Museumsinsel der Kunstbibliothek mit derzeit 6
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern.
Anforderungen: Mit Promotion abgeschlossenes Studium der
Kunstgeschichte; Erfüllung der
laufbahnrechtlichen Voraussetzungen für den höheren wissenschaftlichen
Bibliotheksdienst (Laufbahnprüfung für den höheren Dienst an
wissenschaftlichen
Bibliotheken oder Zusatzstudium der Bibliothekswissenschaft und mehrjährige
hauptberufliche Tätigkeit); erwünscht sind umfassende und vertiefte
Kenntnisse auf
den Gebieten Buchkunde und Buchkunst und Kenntnisse in mehreren
Fremdsprachen;
Alternativ zur bibliothekarischen Ausbildung kann die Eignung für den
Bibliotheksdienst auch durch mehrjährige einschlägige Berufserfahrung
auf der Ebene
des höheren Dienstes nachgewiesen werden, bspw. in einer kunsthistorischen
Institutsbibliothek; die Anstellung erfolgt dann im Vertragsverhältnis.
Für die Auswahlentscheidung ist es erforderlich, dass beamtete
Bewerber/innen ihrer Bewerbung eine
zeitnahe dienstliche Beurteilung beifügen.
Die Bewerbung von Frauen ist erwünscht.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.
Eine Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ist grundsätzlich möglich.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Angabe der
Kennziffer KB 3-2003 bis zum
4. Juli 2003 erbeten an:
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Der Präsident, Sachgebiet I 1,
Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785
Berlin.
Von einer Zusendung in Heftern und Hüllen bitte ich abzusehen; sie
können aus Kostengründen nicht
zurückgesandt werden.
Nähere Auskünfte erteilt Ihnen Frau Rosskopf unter der Rufnummer 030/25
46 32 44.
From: Stadtbibliothek Moenchengladbach <info@stabi-mg.de>
Date: Wed, 14 May 2003 16:03:29 +0200
Subject: =?iso-8859-1?Q?Gr=FCner?= Leihschein
Message-ID: <3EC24CB1.E8B7B88E@stabi-mg.de>
Vielen Dank für die vielen Tipps.
Liebe Grüße
Andrea Hecker-Schmitz
--
Stadtbibliothek Mönchengladbach
-- Fernleihe --
Blücherstraße 6
41061 Mönchengladbach
Tel.: 02161 / 25-6347
E-Mail: Stadtbibliothek@moenchengladbach.de
Homepage: www.stabi-mg.de
[demime 0.99d.1 removed an attachment of type text/x-vcard which had a name of info.vcf]
From: Mario Kowalak <kowalak@ub.fu-berlin.de>
Date: Wed, 14 May 2003 14:50:28 +0200 (CEST)
Subject: Re: AW: AW: Ein einziges Eingabefeld
Message-ID: <Pine.LNX.4.33.0305141446060.11221-100000@golem.ub.fu-berlin.de>
On Wed, 14 May 2003, Rohde Bernd wrote:
Vielleicht waeren unsere Kataloge dann aber auch amuesanter fuer unsere
Benutzer. Es fehlen dann letztendlich noch Vorschlaege wie "Leihen sie den
neuen Brockhaus Bd. 10 zusammen mit dem Rechtschreib-Duden fuer jeweils
vier Wochen"!
Vor allem bei "Ladenhuetern" im Kombipack muesste es aber Rabatt geben: je
6 Wochen!
Vorsicht bei: "Nimm 3, verbuche nur 2 ..." ;-)
Heiteren Gruss aus Berlin
Mario Kowalak
-------------------------------------------------------------------------
Freie Universitaet Berlin Mario Kowalak
Universitaetsbibliothek
Informationszentrum und
Web-Team
Garystrasse 39 Tel: (030) 838-54227/-54273
14195 Berlin E-Mail: kowalak@ub.fu-berlin.de
-------------------------------------------------------------------------
From: "Rohde Bernd" <Bernd.Rohde@stub.unibe.ch>
Date: Wed, 14 May 2003 14:35:54 +0200
Subject: AW: AW: Ein einziges Eingabefeld
Message-ID: <890DE83FD4DE4243B9D6BDB6FD3E6DFD0AF7CA@edbesnexch01.ad.stub.unibe.ch>
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
> Weiterer Vorschlag: Wie waere es mit einer unmittelbaren
> Nutzerwertung/Rezension als Link im OPAC a la Amazon? ("Das
> Buch ist ein echter Knaller...") Oder: "Benutzer, die dieses Werk
> ausgeliehen haben, haben auch xxx ausgeliehen ..."
Wozu das fuehrt, sehe ich jedesmal, wenn ich mich bei Amazon umsehe. 100
"Rezensionen" von denen mindestens 90% eine reine Kurzbeschreibung des
Buches/Films sind, wie sie ja auch schon die Amazon-Redaktion selbst
fabriziert hat.
Es waere ein Sprung in der Quantitaet, aber Qualitaet? Ich stelle mir lieber
nicht unsere Kataloge mit so etwas vollgemuellt vor. Vielleicht waeren unsere
Kataloge dann aber auch amuesanter fuer unsere Benutzer. Es fehlen dann
letztendlich noch Vorschlaege wie "Leihen sie den neuen Brockhaus Bd. 10
zusammen mit dem Rechtschreib-Duden fuer jeweils vier Wochen"!
Uebringens: Ein russischer Autor soll Amazon wegen einer schlechten Rezension
eines seiner Buecher und die darauf moeglichen Ausfaelle durch geringere
Verkaufszahlen verklagt haben. Wenn die Entwicklung dahin geht: Das brauchen
wir nun wirklich nicht.
Schone Gruesse aus Bern
Bernd Martin Rohde
__________
Bernd Martin Rohde, Dipl.-Bibl. (FH)
Weissensteinstrasse 49c, CH 3007 Bern
Tel.: (+41) (0)31 3716538, mailto:b.m.rohde@gmx.net
dienstl.: StUB Bern, AK, mailto:bernd.rohde@stub.unibe.ch
Jetzt Mitglied werden bei SDB/BDS: http://www.sdb-bds.ch !
From: Mario Kowalak <kowalak@ub.fu-berlin.de>
Date: Wed, 14 May 2003 14:22:31 +0200 (CEST)
Subject: Re: AW: Ein einziges Eingabefeld
Message-ID: <Pine.LNX.4.33.0305141406520.30224-100000@golem.ub.fu-berlin.de>
On Tue, 13 May 2003, Johannes Leveling wrote:
> Bei unserem natürlichsprachlichen Interface NLI-Z39.50 (von der DFG
> gefördertes Projekt für natürlichsprachliche Recherche in
> Bibliotheksdatenbanken) gibt es für die Anfrage nur ein Eingabefeld. Neben
> vollständigen deutschen Sätzen werden vielfach auch stichwortartige
Anfragen
> korrekt semantisch analysiert und in eine Datenbankanfrage transformiert.
> (Link zum NLI: http://ki212.fernuni-hagen.de/nli/NLIintro.html)
Lieber Herr Levelling,
das klingt spannend, und die Suchoberflaeche gefaellt mir auch ganz gut
(jedenfalls weitgehend selbsterklaerend), leider will es mir nicht
gelingen, irgendeine Art von Rechercheergebnis zu erzielen (vielleicht
Ueberlast wg. Ihres "Announcements"?) ...
Mit freundlichem Gruss
Mario Kowalak
-------------------------------------------------------------------------
Freie Universitaet Berlin Mario Kowalak
Universitaetsbibliothek
Informationszentrum und
Web-Team
Garystrasse 39 Tel: (030) 838-54227/-54273
14195 Berlin E-Mail: kowalak@ub.fu-berlin.de
-------------------------------------------------------------------------
From: "Florian Seiffert" <seiffert@hbz-nrw.de>
Date: Wed, 14 May 2003 14:22:00 +0200
Subject: Re:Re: Ein einziges Eingabefeld: Praxis
Message-ID: <3EC25108.3247.20B9A1@localhost>
> Und das Projekt, von dem Herr Lossau berichete, und an dem HBZ ja wohl auch
> beteiligt ist, koennte laengerfristig bessere Aussichten auf Erfolg haben.
EASE, von dem Herr Lossau berichtete und an dem das HBZ
beteiligt ist, ist zweifellos die richtige und konsequente
Weiterentwicklung der Idee einer digitalen Bibliothek. Über
einen Erfolg würden sich sicher alle freuen. ABER auch hier
wird es eine Suchmaske geben, die erstmal bekannt sein muss,
damit Suchende Informationen finden. (Allerdings hat google
auch als unbekannte Seite angefangen...)
> Aber ansonsten koennte man:
> 1. Bei Google anfragen, ob es eine Grenze gibt, wieviele Dateien bzw. GB von
> einer Site indexiert werden 2. Ob man dem Aufsaugen von 12 Mio Doorway-Pages
> grundsaetzlich aufgeschlossen gegenueber steht und somit Aussichten bestehen,
> dass mal mehr als 2% indexiert werden. Wenn Sie Ihr Konzept ueberzeugend
> darlegen, machen die ja vielleicht wirklich was. Berichten Sie, was man
> antwortet; es koennte fuer aehnliche Vorhaben nuetzlich sein und waere von
> grundsaetzlichem Interesse.
Okay Chef ;-) , wird erledigt.
Heitere Grüße aus dem alten Colonia
Florian Seiffert
PS.:
> ihre Innovationsfreudigkeit beweist, dass das deutsche
> Bibliothekswesen noch lange nicht zum alten Eisen gehoert!
Da freue ich mich aber, dass das deutsche Bibliothekswesen
einen Physiker und Hobbyauskunftsbibliothekar adoptiert hat :-)
From: Mario Kowalak <kowalak@ub.fu-berlin.de>
Date: Wed, 14 May 2003 13:53:41 +0200 (CEST)
Subject: RE: AW: Ein einziges Eingabefeld
Message-ID: <Pine.LNX.4.33.0305141342390.30224-100000@golem.ub.fu-berlin.de>
On Tue, 13 May 2003, Florian Seiffert wrote:
> > Was machen wir mit Standardwerken, die nur im Lesesaal stehen? Dafür
haben
> > wir keine Ausleihstatistiken, auch wenn diese Werke durchaus relevant
sind.
> Wir ignorieren sie. Es geht um eine 80%-Lösung, nicht um eine
> 100%-Lösung.
> Der Aufwand auch Ausleihen/Lesen im Lesesaal mitzuzählen wird
> ganz sicher unangemessen hoch.
>
> Aber die Idee eines Ranking aus Ausleihzahlen halte ich für
> gut. Ich überlege schonmal, wie wir im HBZ an solche Zahlen
> (einfach) kommen könnten...
>
> Heitere Grüße aus Köln
> Florian Seiffert
Lieber Herr Seiffert,
ihre Innovationsfreudigkeit beweist, dass das deutsche Bibliothekswesen
noch lange nicht zum alten Eisen gehoert!
Weiterer Vorschlag: Wie waere es mit einer unmittelbaren
Nutzerwertung/Rezension als Link im OPAC a la Amazon? ("Das Buch ist ein
echter Knaller...") Oder: "Benutzer, die dieses Werk ausgeliehen haben,
haben auch xxx ausgeliehen ..."
Mit freundlichem Gruss
Mario Kowalak
-------------------------------------------------------------------------
Freie Universitaet Berlin Mario Kowalak
Universitaetsbibliothek
Informationszentrum und
Web-Team
Garystrasse 39 Tel: (030) 838-54227/-54273
14195 Berlin E-Mail: kowalak@ub.fu-berlin.de
-------------------------------------------------------------------------
From: "Bernhard Eversberg" <ev@buch.biblio.etc.tu-bs.de>
Date: Wed, 14 May 2003 13:33:14 +0100
Subject: Re: Ein einziges Eingabefeld: Praxis
Message-ID: <235E41ECF@buch.biblio.etc.tu-bs.de>
On 14 May 03, at 12:46, Florian Seiffert wrote:
> Sollen wir es lassen virtuelle Bücherregale zu bauen und gute
> Informationen für Googlesuchende erreichbar zu machen? Oder
> sollen wir es besser machen und die Sacherschließung und
> ähnliche Erschließungsideen vorantreiben?
Letzteres auf jeden Fall, das stand doch gar nicht zur Disposition.
Und das Projekt, von dem Herr Lossau berichete, und an dem HBZ ja wohl auch
beteiligt ist, koennte laengerfristig bessere Aussichten auf Erfolg haben.
Aber ansonsten koennte man:
1. Bei Google anfragen, ob es eine Grenze gibt, wieviele Dateien bzw. GB von
einer Site indexiert werden
2. Ob man dem Aufsaugen von 12 Mio Doorway-Pages grundsaetzlich
aufgeschlossen
gegenueber steht und somit Aussichten bestehen, dass mal mehr als 2%
indexiert
werden.
Wenn Sie Ihr Konzept ueberzeugend darlegen, machen die ja vielleicht wirklich
was.
Berichten Sie, was man antwortet; es koennte fuer aehnliche Vorhaben
nuetzlich
sein und waere von grundsaetzlichem Interesse.
MfG B.E.
Bernhard Eversberg
Universitaetsbibliothek, Postf. 3329,
D-38023 Braunschweig, Germany
Tel. +49 531 391-5026 , -5011 , FAX -5836
e-mail B.Eversberg@tu-bs.de
From: "Graf, Angela Dr." <Angela.Graf@mkg-hamburg.de>
Date: Wed, 14 May 2003 13:08:09 +0200
Subject: Karteikarten gesucht
Message-ID: <99DC6256F69E0A4384DF17EE6B21D096A878D8@wscxpr06.fhhnet.stadt.hamburg.de>
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn es nicht das Internet betrifft, wage ich diese Anfrage abzuschicken.
Wir benötigen weiterhin noch weiße Papier-Karteikarten für unseren
Systematischen Zettelkatalog (jawoll!), Format A 6 (14,7 x 10,5 cm) quer mit
Rundloch. Bevor wir neue kaufen: Gibt es zufällig noch eine Bibliothek unter
Ihnen, die entsprechende Vorräte besitzt und sie nicht mehr benötigt?
Um die Liste nicht zu sehr zu nerven: Bitte Antworten direkt an mich. Vielen
Dank.
Herzliche Grüße aus Hamburg
Angela Graf
*************************************************************
Dr. Angela Graf
Gerd Bucerius Bibliothek und Sammlung Buchkunst
im Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz, D- 200 99 Hamburg
Tel. +49 (0) 40 / 428 54-2642
FAX +49 (0) 40 / 428 54-4801
E-mail: Angela.Graf@mkg-hamburg.de
http://www.mkg-hamburg.de/Inhalt/service/bib.htm
**************************************************************
From: "Florian Seiffert" <seiffert@hbz-nrw.de>
Date: Wed, 14 May 2003 12:46:32 +0200
Subject: Re: Ein einziges Eingabefeld: Praxis
Message-ID: <3EC23AA8.27452.28D170@localhost>
Lieber Herr Heinisch, liebe Liste,
> dasselbe gilt für "ähnliche" Recherchen wie:
> buchbinden für anfänger
> buchbinderei für anfänger
> usw.
Die keine-Treffer-Beispiele zeigen, wie hilfreich
Sacherschließung oder 'free Terms' oder ähnliche Instrumente
sind. Wenn die Wörter nach denen Sie suchen nicht auf den
Seiten stehen, gibt es halt keine Treffer. Warum wundert Sie
das?
> hbz nrw buchbinden für einsteiger
> letztgenanntes Beispiel könnte ein guter Weg sein, die Suche in Google auf
> das NRW Bücherregal einzugrenzen, allerdings werden die Grenzen bei der
> Eingabe einer Suche wie - hbz nrw computer - bereits deutlich
Einfacher geht das mit site:kirke.hbz-nrw.de als zusätzliches
'Wort' in der Eingabezeile.
> Empfehlung:
> Die semantische Aufbereitung der Doorway-Pages des NRW Bücherregals könnte
> noch verbessert werden.
Richtig. Ich arbeite an der zweiten Auflage. Die Erfahrungen
aus den vielen (Bestell-)Mails, die ich bekommen habe sollen
einfliessen.
> Um in der Fülle der Informationsobjekte durch
> "schlaue Suchanfragen" eingrenzen zu können, ist umfassende Metainformation zu
> den Informationsobjekten wichtig.
Metainformationen sind auf jeder Seite drauf. Und
Metainformation ist immer hilfreich beim schlauen Suchen. Bei
der XML-Debatte hatten wir das doch schon.
> Wichtig wäre auch die Bereitstellung eines nur
> und aussschließlich in den Bücherregal-Seiten verwendeten Schlüsselbegriffs (wie
> z.B. NRWHBZBÜ), mit dem die Insider ihre Suche auf das Bücherregal wirklich
> eingrenzen können.
Nein.
Einschränken geht mit: site:kirke.hbz-nrw.de
Insider suchen besser in DigiBib oder dem KVK oder der
Verbunddatenbank. Insider wissen, dass das Bücherregal nicht
vollständig ist und auch nicht immer aktuell sein kann.
> weitere Beobachtung:
> in jeder der x-Millionen Doorway-Pages des Bücherregals sind die
> Mailadressen von Herrn Seiffert und eine zentrale Adresse des HBZ
> eingetragen. Die Chance, dass diese Adressen in die Listen der
> E-Mail-Spammer geraten, wird mit der potentiell millionenfachen Verbreitung der
> Bücherregalseiten immens groß. Das ist riskant.
Das ist riskant nur für mich (und das HBZ). ABER meine
Mailadresse ist seit 1993 online. Ich bin mit der Adresse mit
Sicherheit bereits auf jeder Spamliste. Bis jetzt komme ich mit
dem Müll klar.
[In Zeitungen, im Fernsehen, in eigentlich allen Medien kommen
wir mit Spam (Werbung, Anzeigen, ...) klar, nur bei EMail wird
es uns als Problem verkauft. Warum nur? Ich lösche eine Mail in
weniger als 1 Sekunde. (Werbe-)Zeitungsseiten umblättern dauert
länger. Werbung wegzappen auch.
Können Sie mir als Informationsbewältiger erklären, warum um
Spam so ein aufhebens herrscht?]
> Meine Grundeinstellung, dass es sich beim Bücherregal um ethisch korrektes
> Spamdexing handelt (mit Spam in Sinne von "Frühstücksfleisch" bzw. "Content
> verhackstücken"), und es uns einen Ausblick gibt, wie die Suchmaschinenindexe in
> der Zukunft milliardenfach mit Doorway-Pages, die zu invisible Content
> hinführen, gefüllt werden, bleibt unverändert. Ob die Suchmaschinen da
> hinterherkommen oder wir (wie so oft) die Tragik der Allmende (Danke Herr
> Eversberg für diesen schönen Literaturhinweis) miterleben dürfen, wird sich
> zeigen.
Ich weiss nicht so recht, was Sie uns denn nun sagen wollen.
Sollen wir es lassen virtuelle Bücherregale zu bauen und gute
Informationen für Googlesuchende erreichbar zu machen? Oder
sollen wir es besser machen und die Sacherschließung und
ähnliche Erschließungsideen vorantreiben?
Welche Strategien schlagen Sie als Informationsfachkraft mit
langer Erfahrung denn vor? Wie sollen wir Suchende zu dem
ganzen Universum der gedruckten Literatur bringen?
Beste Grüße
Florian Seiffert
--
Dr. Florian Seiffert
Projektleiter 'Virtuelle Kataloge / Innovative Verfahren'
Hochschulbibliothekszentrum NRW (HBZ)
Postfach 27 04 51, 50510 Koeln
Tel. 0221/40075-185
Fax 0221/40075-190
http://www.hbz-nrw.de
From: "B. Aust " <brigitte.aust@fh-duesseldorf.de>
Date: Wed, 14 May 2003 12:14:32 +0200
Subject: Re: FAUST-Lehrgang
Message-id: <3EC23328.21750.AE0CF5@localhost>
From: "Prof. Dr. Elmar Mittler" <mittler@mail.sub.uni-goettingen.de>
Date: Wed, 14 May 2003 12:12:25 +0200
Subject: =?ISO-8859-1?Q?Stellenausschreibung_G=F6ttingen?=
Message-ID: <3EC232A4.1551.FDC8A0@localhost>
ref 1785 Mitt Fachreferat
NIEDERSÄCHSISCHE STAATS –UND UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK
GÖTTINGEN
In der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ist
vorbehaltlich der Stellenfreigabe zum 01.10.2003 die Stelle einer / eines
Fachreferentin / Fachreferenten
für Mathematik und Informatik
(BAT IIa)
zu besetzen.
Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ist eine
der
bedeutendsten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Seit ihrer
Gründung 1734 bildet die Mathematik einen wesentlichen
Sammelschwerpunkt. Bedeutende Mathematiker wie Gauss, Klein und Hilbert
haben den Aufbau der Mathematik an der Georg-August-Universität Göttingen
und den Ausbau der Bibliothek gefördert, so dass die Göttinger Sammlung ma
thematischer Literatur heute in Europa einmalig ist. Die Niedersächsische
Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ist darüber hinaus Partner beim
Aufbau einer weltweiten Digitalen Mathematischen Bibliothek.
Die Stelleninhaberin /der Stelleninhaber ist insbesondere verantwortlich für
die
Führung des Sondersammelgebiets „Reine Mathematik“, gefördert durch die
Deutsche Forschungsgemeinschaft. Zu ihren/seinen Aufgaben zählt weiterhin
die fachliche Leitung drittmittelfinanzierter Projekte mit dem Schwerpunkt
Digitale Fachbibliothek Mathematik.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Mathematik.
Gegebenenfalls können auch Bewerberinnen/Bewerber mit einem
naturwissenschaftlichen Hochschulabschluss mit Mathematik als Nebenfach
berücksichtigt werden.
Weitere Auskünfte zur Stelle erteilt Herr Becker (Tel.: 0551/39-5230, e-mail:
becker@mail.sub.uni-goettingen.de). Bewerbungen werden bis zum
04.07.2003 erbeten an den Direktor der Niedersächsischen Staats- und
Universitätsbibliothek Göttingen, 37070 Göttingen.
*************************************************************
Prof. Dr. Elmar Mittler
Niedersaechsische Staats- und Universitaetsbibliothek
37070 Goettingen
Germany
Tel. +551 39 52 10
Fax +551 39 52 22
email mittler@mail.sub.uni-goettingen.de
************************************************************
From: IFLA 2003 Berlin Sekretariat <ifla2003secr@sbb.spk-berlin.de>
Date: Wed, 14 May 2003 11:49:24 +0200
Subject: IFLA 2003: IFLA Express Nr. 2 ist da!
Message-ID: <3EC21124.22CE4F4E@sbb.spk-berlin.de>
Mehrfachempfang bitte ich zu entschuldigen
***********************************
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
IFLA Express Nr. 2 ist nun als pdf-Dokument erhältlich auf der
Konferenzwebsite:
http://www.ifla.org/IV/ifla69/express-e.htm (englisch)
http://www.ifla.org/IV/ifla69/xpress2-g.pdf (deutsch)
Es enthält u.a. Informationen zu:
- dem Festredner und den Gastrednern
- einigen Highlights aus dem umfangreichen Konferenzprogramm
- Workshop-Anmeldung
- Informationen für Erstteilnehmer
- Berlintouren
- Kurzinformationen zu Bibliotheken in Deutschland
- Informationen zur Anreise
IFLA Express Nr. 2 wird in gedruckter Form an alle IFLA Mitglieder,
Mitglieder der Ständigen Ausschüsse, und Mitglieder des DBV verschickt.
Es erscheint auch als Beihefter in BuB-Heft Nr. 6.
Mit besten Grüßen,
Barbara Schleihagen
--
WLIC/IFLA 2003 Generalsekretärin/Secretary General
WLIC/IFLA 2003 Berlin Sekretariat c/o Staatsbibliothek zu Berlin
Potsdamer Str. 33, D-10785 Berlin
Tel: +49-30-265588-52, Fax: +49-30-265588-53
http://www.ifla.org, http://www.ifla-deutschland.de
From: "Christian Heinisch, IB" <heinisch@informationsbewaeltigung.de>
Date: Wed, 14 May 2003 11:54:05 +0200
Subject: Virtuelles Buecherregal NRW [Re: Ein einziges Eingabefeld:
Message-ID: <NGBBLHLJCLJLAAPFOMADCEAGCHAA.heinisch@informationsbewaeltigung.de>
Zum virtuellen Bücherregal NRW als Beispiel, per einzeiligem Google
Bibliotheksbestände (invisible Content) recherchierbar zu machen, einige
Beobachtungen:
Beispielrecherche in Google: buchbinden für einsteiger
hier ist das Bücherregal 1.Treffer.
Beispielrecherchen, die jedoch keinen Treffer bringen:
buch buchbinden für einsteiger
handbuch buchbinden für einsteiger
titelnachweis buchbinden für einsteiger
literatur buchbinden für einsteiger
bücherei buchbinden für einsteiger
stadtbibliothek buchbinden für einsteiger
book buchbinden für einsteiger
dasselbe gilt für "ähnliche" Recherchen wie:
buchbinden für anfänger
buchbinderei für anfänger
usw.
Beispielrecherchen, die einen Treffer bringen:
titel buchbinden für einsteiger
bibliothek buchbinden für einsteiger
stadtbücherei buchbinden für einsteiger
hbz nrw buchbinden für einsteiger
letztgenanntes Beispiel könnte ein guter Weg sein, die Suche in Google auf
das NRW Bücherregal einzugrenzen, allerdings werden die Grenzen bei der
Eingabe einer Suche wie - hbz nrw computer - bereits deutlich
Empfehlung:
Die semantische Aufbereitung der Doorway-Pages des NRW Bücherregals könnte
noch verbessert werden. Um in der Fülle der Informationsobjekte durch
"schlaue Suchanfragen" eingrenzen zu können, ist umfassende Metainformation
zu den Informationsobjekten wichtig. Wichtig wäre auch die Bereitstellung
eines nur und aussschließlich in den Bücherregal-Seiten verwendeten
Schlüsselbegriffs (wie z.B. NRWHBZBÜ), mit dem die Insider ihre Suche auf
das Bücherregal wirklich eingrenzen können. Allerdings ist dann davon
auszugehen, dass kommerzielle Buchanbieter sehr bald diesen Begriff in ihren
Seiten auch unterbringen werden, um auf ihre Seiten aufmerksam zu machen.
weitere Beobachtung:
in jeder der x-Millionen Doorway-Pages des Bücherregals sind die
Mailadressen von Herrn Seiffert und eine zentrale Adresse des HBZ
eingetragen. Die Chance, dass diese Adressen in die Listen der
E-Mail-Spammer geraten, wird mit der potentiell millionenfachen Verbreitung
der Bücherregalseiten immens groß. Das ist riskant.
Meine Grundeinstellung, dass es sich beim Bücherregal um ethisch korrektes
Spamdexing handelt (mit Spam in Sinne von "Frühstücksfleisch" bzw. "Content
verhackstücken"), und es uns einen Ausblick gibt, wie die
Suchmaschinenindexe in der Zukunft milliardenfach mit Doorway-Pages, die zu
invisible Content hinführen, gefüllt werden, bleibt unverändert. Ob die
Suchmaschinen da hinterherkommen oder wir (wie so oft) die Tragik der
Allmende (Danke Herr Eversberg für diesen schönen Literaturhinweis)
miterleben dürfen, wird sich zeigen.
Viele Grüße, Christian Heinisch
Heinisch Informationsbewältigung e.Kfm.
http://www.informationsbewaeltigung.de
From: Immy.Laudon@gruene-fraktion.de
Date: Wed, 14 May 2003 10:08:07 +0200
Subject: FAUST-Lehrgang
Message-ID: <5106D4131152E8489B3DD1F7C621E95201F446@ex2.gruene-fraktion.de>
Liebe Listenmitglieder,
ich möchte gerne an einem Einführungslehrgang für FAUST teilnehmen und
brauche Informationen, wann und wo ein Lehrgang stattfindet. Wer kann
helfen?
Mit freundlichen Grüßen Immy Laudon